Flüchtlinge beim Lauftraining

News, Sport und Freizeit, Zürich

SOLA-Stafette 2017: wir sind mit einem eigenem Team dabei

23 Mrz , 2017  

14 Teilnehmer aus aller Welt trainieren seit Wochen auf diesen Sportevent hin

Ob Heyleab aus Eritrea, Karma aus Tibet oder Sarah aus der Schweiz; auf den ersten Blick haben sie nicht viel gemeinsam. Und dennoch verbindet sie mittlerweile eine gemeinsame Geschichte und Freundschaft. Seit gut anderthalb Jahren sind sie Teil einer bunten Gruppe an Menschen aus mehr als einem Dutzend Ländern. Sie verabreden sich jeden Sonntagnachmittag am Käferberg zum Laufen, wo sie eine Runde durch den Vitaparcours absolvieren. Das gemeinsame Training findet im Rahmen eines Projekts des Vereins solidarus statt – die einen trainieren aus Freude an der Gemeinschaft, die anderen mit konkretem Ziel.

Nachdem 2016 schon ein paar Läufer die Möglichkeit hatten, an der SOLA-Stafette teilzunehmen, kam die Idee auf, dieses Jahr mit einem reinen Flüchtlingsteam zu starten. Der ASVZ ermöglichte spontan einen Startplatz.

In Hinsicht auf diese Stafette wurde unter der Woche ein zweites Training eingeführt, in dem es darum geht, für jede Strecke den geeignetsten Läufer zu finden. Das Laufen ist jedoch das kleinste Problem. Die meist jungen Männer sind alle fit, so dass der Coach bei der Begleitung froh ist, wenigstens mit dem Mountainbike folgen zu können. Die grösste Herausforderung wird sein, dass die Läufer zur richtigen Zeit am entsprechenden Startplatz sein müssen. So gehört also auch zum Training, die entsprechenden Bus-, Tram- oder Zughaltestellen zu zeigen, um an den Startplatz zu kommen. Die SOLA-Stafette fordert von den Flüchtlingen viele Aspekte wie Pünktlichkeit, Teamverantwortung oder Leistungsbereitschaft, die von ihnen auch im gesellschaftlichen Leben in der Schweiz verlangt werden.

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